iA


Jahresarbeitszeiterfassung des AMV.

Seit dem 1. August 2016 läuft an allen Aargauer Kantonsschulstandorten eine Jahresarbeitszeiterfassung mit frewilligen Teilnehmer/innen aus dem jeweiligen Kollegium. Die Erfassung deckt ein ganzes Schuljahr ab, läuft also noch bis zum 31. Juli 2017. Nachdem der Kanton auf die Forderung nach einer systematischen, wissenschaftlich begleiteten Arbeitszeiterfassung im Bereich der Sekundarstufe II nicht eingetreten ist, geht es nun darum, uns auf anderem Weg empirisch Klarheit über die tatsächliche Arbeitsbelastung in unserem Beruf zu verschaffen. Die so erhobenen Daten sind, wie der AMV. in seinen juristischen Abklärungen mit Fachleuten festgestellt hat, zentral für ein zielführendes rechtliches Vorgehen gegen die Pensenerhöhung im Rahmen des Aufgaben- und Finanzplans 2016-2019. Sobald die Überbelastung der Mittelschullehrpersonen über verschiedene Schulen, Pensen, Dienstalter und Fachbereiche hinweg vermittels der Erfassung etabliert ist, haben wir eine solide argumentative und rechtlich vergleichsweise vielversprechende Handhabe gegen die unhaltbare Behauptung, die 23. Lektion und andere Mehrbelastungen liessen sich innerhalb des bestehenden Systems durch interne Verschiebungen problemlos abfedern. Zudem verschiebt sich mit der Erfassung die Beweislast: Es werden nicht mehr wir sein, die beweisen müssen, dass wir, wie wir schon lange vergebens betonen, zuviel arbeiten, sondern es wird an den Verantwortlichen der letzten Abbaurunden liegen, uns zu zeigen, dass dem nicht so ist.

Der Vorstand des AMV. dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Erfassung herzlich für ihren Einsatz und steht bei Fragen weiterhin über die im Vorfeld und in den Erläuterungsdokumenten genannten Kanäle stets zur Verfügung.

Kein Kommentar zu ‘Jahresarbeitszeiterfassung des AMV.’

Einen Kommentar abgeben: