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Abbau und Absenzen: Die zweite Mittelschulglosse

Zurzeit ist es eigentlich unvermeidlich, sich als Lehrperson über die bildungspolitischen Entwicklungen zu ärgern. Dies kann und sollte man auf verschiedene Weise tun. Einerseits ist es angebracht, sich lautstark und, sofern einem jemand zuhört, öffentlichkeitswirksam zu empören über den unverantwortlichen Umgang mit einem eigentlich gut austarierten, ehemals unbestreitbar starken Bildungssystem. Andererseits darf man als Lehrperson auch die schlechteren und sich weiter verschlechternden Arbeitsbedingungen persönlich beklagen. Und da Galgenhumor bekanntlich nicht der schlechteste ist, schlägt die zweite AMV. Mittelschulglosse, die im letzten Schulblatt erschienen ist, einen dritten Weg vor. Selbstverständlich geschieht dies, für alle Ironieresistenten sei es gesagt, augenzwinkernd, aber grotesken bildungspolitischen Entwicklungen sollte man auch mit ebenso grotesken Vorschlägen begegnen dürfen. Letztere haben immerhin den Vorteil, dass sie nicht real und damit tendenziell lustiger sind.

Die erste Glosse dieser Art kann man unter AMV. Presse nachlesen.

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